Fitbit One

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Fitbit iPhone 5S AppsFitnessarmbänder und kleine Bewegungstracker für die Hosentasche werden immer populärer. Die kleinen Geräte zeichnen die tagtäglichen Aktivitäten des Trägers auf und erstellen anhand der erhobenen Daten ein detailliertes Bewegungsprofil. Eine der führenden Firmen in diesem Bereich ist das Technologie Startup Fitbit, Macher des Flex Fitnessarmbands und des Hosentaschen-Trackers One. Letzteres haben wir uns genauer angesehen:

Fitbit iPhone 5S Apps

Das knapp hundert Euro teure Fitness-Gadget wird mit einen Ladekabel, einem Bluetooth-Empfänger und zwei unterschiedlichen Halterungen geliefert. Sobald das Gerät eingerichtet und mit einem kostenlosen Fitbit Online Account personalisiert wurde, kann der kieselsteingroße Tracker eingesetzt werden. Während des Tages zeichnet das Gerät neben den getätigten Schritten auch die zurückgelegte Entfernung und die verbrannten Kalorien auf. Sehr gefallen hat uns, dass sogar bewältigte Stockwerke registriert werden und dass das Bewegungspensum des aktuellen Tages in Form einer „wachsenden Blume“ angezeigt wird. Die ermittelten Tageswerte lassen sich über das integrierte OLED-Display und per Ein-Knopf-Steuerung einblenden. Wird die Taste etwas länger gedrückt, startet das Fitbit One eine Stoppuhr, die auf dem Display angezeigt wird. Alle anderen Daten und Einstellungen lassen sich über die korrespondierende Fitbit App einsehen beziehungsweise setzen. Der Datenaustauch zwischen iPhone und Fitbit One erfolgt ausschließlich per Bluetooth 4.0. Aus diesem Grund funktioniert die Synchronisation nur mit neueren iPhones (ab iPhones 4S). Alle ermittelten Daten werden entweder als Zahlenwerte oder visualisiert in verschiedenen Diagrammen ausgegeben. Neben dem sportlichen oder alltäglichen Einsatz kann der Tracker auch zur Überwachung von Schlafphasen eingesetzt werden. Damit der Schlaf analysiert werden kann, muss das Gerät mit dem mitgelieferten Armband am Handgelenk fixiert und vor dem ins Bett gehen über die Fitbit App der Schlafmodus aktiviert werden. So lassen sich Schlafdauer, Tief- und Halbschlafphasen genau ermitteln und überwachen. Da in dem Tracker ein kleiner Motor verbaut wurde, ist das Fitbit One sogar in der Lage, den Träger per Vibrationsalarm zu wecken! Neben den tatsächlich ermittelten Bewegungswerten, berechnet das Programm anhand des Geschlechts, der Körpergröße und des Gewichts, einen Kaloriengrundumsatz, der zu den zusätzlich verbrannten Kalorien addiert wird. Bei Interesse lassen sich mit der Fitbit App auch die Kalorienzufuhr und die Flüssigkeitsaufnahme manuell tracken und überwachen. Sehr gut umgesetzt empfanden wir das gesamte Fitbit-Ökosystem und die technische Umsetzung: Über den persönlichen Fitbit-Account erhält man wöchentliche und monatliche Statistikzusammenfassungen per Email. Gleiches gilt auch sobald der Fitbit-Akku einen kritischen Zustand erreicht. Der Akku des kleinen Gerätes hat uns wirklich beeindruckt: In unseren Tests erhielten wir Laufzeiten von mehr als zehn Tagen. Auch die Integration einer sozialen Komponente ist den Fitbit-Machern gelungen und bietet Freunden, Partnern und Kollegen die Möglichkeit, sich online zu messen sowie herauszufordern. Wer auf der Suche nach einem kleinen unauffälligen Fitnesstracker ist, dem können wir dieses Gerät wirklich vollends empfehlen. Abschließend noch ein kleiner Tipp für iPhone 5S Nutzer: Durch die Datenauswertung des M7-Motion-Chips lässt sich die Fitbit App auf einem iPhone 5S auch ohne Tracker in vollem Umfang nutzen.


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Letzte Änderung am Donnerstag, 29 Januar 2015 19:50
Piyal Ranasinghe

Gründer | Autor | Designer

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